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| 25.02.2010 |
Dichtung und Wahrheit - das Reflection Filter
„Vielversprechende“ Eigenschaften? Das „Reflection Filter“ von SE Electronics wird für gut 250 Euro angeboten
Kann sich noch jemand an den Test des SE Electronics „Reflexion Filter“ in Ausgabe 3/2007 erinnern (nachzulesen im Archiv unter www.tools4music.de)? Martin Kennerknechts Bewertung sei an dieser Stelle kurz zusammengefasst: „Die angekündigten Merkmale wie Unterdrückung von Raumeinflüssen und Dämpfung von Nebengeräuschen allerdings ließen sich weder in unseren Praxisversuchen noch in den Messungen unter den geschilderten Bedingungen zufriedenstellend darlegen.“ Der Test schrieb tools-Geschichte und führte zum bislang längsten Kommentar eines Herstellers, was der Popularität des Produkts anscheinend nicht geschadet hat. Es wird noch immer für gut 250 Euro angeboten und hat zahlreiche, ähnlich vielversprechende Nachahmer gefunden. Beworben wird das Produkt in Online-Shops wie folgt: „Die wesentliche Aufgabe des Reflexion Filters ist es, negative Einflüsse durch den Aufnahmeraum (Reflektionen, Echos, Nebengeräusche ...) zu minimieren und somit eine ‚trockene‘ Aufnahme von Stimmen und akustischen Instrumenten zu ermöglichen. Das Reflexion Filter bietet so eine verbesserte Recording-Umgebung, ohne den aufwendigen Studioausbau oder teure Gesangskabinen.“ Statt diese Angaben erneut zu kommentieren, möchten wir den tools-Lesern neben der Lektüre des oben genannten Tests folgendes .pdf auf der Seite von Eberhard Sengpiel empfehlen:
www.sengpielaudio.com/LiveEndDeadEndUndDasReflexionFilter.pdf





