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| 02.01.2012 |
Frequenzwolke
Audio-Bearbeitung in der „Frequenzwolke“: Roland R-Mix-Software
Die R-Mix-Software profitiert von Rolands V-Remastering-Technologie und zeigt den Aufbau eines fertigen Stereo-Mix als farbcodierte „Energie- und Frequenzwolken“, über die sich der Mix nachträglich in Teilen bearbeiten lässt, was in der Vergangenheit absolut unmöglich war. Man kann beispielsweise die Panorama-Position und Lautstärke einzelner Instrumente im Stereo-Mix nachträglich verändern und jedem Element eigene Effekte zuordnen oder mit „VariPhrase“ Tonhöhe und Wiedergabegeschwindigkeit des Playbacks manipulieren.
Wozu das? Man kann R-Mix dazu verwenden, einzelne Instrumente oder den Gesang aus fertig produzierten Endmixes nachträglich auszublenden, um beispielsweise Minus-One-Songs zu produzieren. Als Übungswerkzeug kann R-Mix dazu verwendet werden, ein einzelnes Instrument aus einem Mix wie beispielsweise ein Gitarrensolo zu isolieren und zu verlangsamen, um dieses dann besser üben zu können. R-Mix eignet sich laut Roland auch, um alte Aufnahmen zu restaurieren, indem die Pegel einzelner Instrumente angepasst und Nebengeräusche reduziert werden.
Die Software, die für Januar 2012 angekündigt wurde, ist kompatibel zu Mac und indows, zudem ist eine vereinfachte Version für iPad geplant.










